Wer heute Berichterstattungen von Fernsehen, Rundfunk und Presse aufmerksam verfolgt und dabei Veröffentlichungen aus dem Gesundheitswesen beachtet, der hört und liest immer wieder von psychosomatisch erkrankten Menschen, die als therapieresistent gelten. Selbst aus ärztlichen Fach- kreisen bekommen die Betroffenen nur die schlichte Anweisung: "Sie müssen lernen mit diesem Phäno- men zu leben." Aber w i e und vor allem w o können sie lernen? Einige Symptome dieser Phänomene sind Angst, Depression, auch Sucht ganz allgemein und außergewöhnliche Sensibilität - hohe Sensitivität, die beispielsweise durch das Hellfühlen, Hellhören und Hellsehen erkennbar ist. Therapeutische Fachkreise schätzen allein die Zahl der Stimmenhörer in Deutschland auf weit mehr als eine Million. Viele dieser betroffenen Menschen, die lediglich unbewusste und demzufolge ungeschulte Medien sind, empfinden so ein Phänomen wie eine Fremdbeeinflussung, die sie ganz erheblich in ihrem allgemeinen Wohlbefinden stört.
Sind diese Menschen nun wirklich alle krank? Gehören sie hinter die Mauern einer psychiatrischen Anstalt? Oder sind sie einfach nur ungewöhnlich sensibel - sehr sensitiv? Hat unsere Gesellschaft, haben unsere Fachleute deshalb keine geeignete Therapie oder Hilfeleistung mehr anzubieten, weil wir auf dem medizinisch-technischen Gebiet, auf dem körperlichen, rein materiellen Bereich schon zu weit fortgeschritten sind bis zu einem Punkt, wo die Seele, der Geist - die Psyche - des Menschen keine Beachtung mehr findet? Der Mensch ist doch, wie allgemein bekannt, eine Einheit aus Körper - Seele - Geist.

Das Schlüsselwort in diesem Zusammenhang ist: Bewusst - Seins - Erweiterung
 

1982 kam das Heiler-Ehepaar Jarbas und Carmen Marinho von der Federação Espírita do Estado de São Paulo anlässlich eines Kongresses mit dem amerikanischen Psychologen Stanley Krippner nach Österreich und stellte dort eine in Brasilien seit nahezu 100 Jahren auch in Therapeutenkreisen sehr verbreitete und nutzbringend eingesetzt Form geistigen Heilens vor:

- Mediumistisches Heilen -
Dipl.-Ing. Jarbas Marinho ist Bauplaner
Carmen Marinho hat ihre eigene Ballettschule

1986 kam Dagobert Göbel mit dem Ehepaar Marinho in Kontakt, weil er für seine psychosomatisch erkrankte Frau Hilfe suchte. Die Marinhos demonstrierten in beider Gegenwart die Methode des Mediumistischen Heilens und bewirkten damit bei seiner Frau eine Spontanheilung; sein bis dahin gewachsenes und vertrautes Weltbild geriet ins Wanken. Dagobert Göbel arbeitet seit über 20 Jahren als Elektro-Ingenieur in einem großen Planungsbüro.
Trotz vieler Zweifel begann er mit seiner Frau eine Ausbildung bei den Marinhos und drang danach immer tiefer in Theorie und Praxis dieser Art des "Geist-Heilens" ein.
1990 übernahm
Dagobert Göbel die Organisation der Marinho-Seminare. Er erarbeitete ein Seminar-Handbuch in deutsch. Die Marinho - Medienschule - Göbel wurde geboren. Seine Frau starb an Krebs.
Seit 1994 führt Fernanda Marinho, Tochter von Carmen und Jarbas Marinho, die Arbeit Ihrer Eltern mit erweitertem Angebot in Europa fort; sie intensiviert die Ausbildung, speziell im Hinblick auf die nutzbringende Anwendung für therapeutisch Hilfesuchende. Sie ist jetzt mit Dagobert Göbel verheiratet und arbeitet auch hier hauptberuflich wieder als Operations-Assistentin.
 

Mediumistisches Heilen hat tiefe Wurzeln in urchristlichen Überlieferungen und basiert auf dem Wissen um die Unsterblichkeit der Seele -des Geistes und auf dem allgemeinen Gesetz von Ursache und Wirkung. Viele namhafte Größen der Geschichte haben sich zur Wiedergeburt, zur Reinkarnation bekannt, die bis zum Konzil zu Konstantinopel im Jahr 553 auch einmal Bestandteil der christlichen Religion war. Zu diesen Größen gehörte auch der französische Arzt und Professor Hippolythe Leon Denizard Rivail (1804-1869), bekannt unter dem Pseudonym ‘Allan Kardec’. Seine Erkenntnisse und Lehren sind noch immer die Basis brasilianischer Medienschulen.

Mediumistisches Heilen